beWege

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Neukölln war schon immer ein raues Pflaster und das nicht nur wegen der grauen holperigen Pflastersteinstraßen. Nun ist Neukölln quasi »in« geworden und zieht permanent neue Leute an. Sie bringen Ideen mit, sind couragiert, schaffen Kunstprojekte und eröffnen Läden, Cafés, Galerien usw. Dadurch verändert sich das Straßenbild, die Vielfalt wird zusehends bunter.

Gleichzeitig engagieren sich immer mehr Menschen und versuchen mit Einsatz und Kreativität die sozialen Probleme zu lösen. Das ist nicht einfach und erfordert viel Courage und Durchhaltewillen, zumal der Ausgang oft ungewiss ist.

Im Kirchraum der Herrnhuter Brüdergemeine bilden graue Pflastersteine aus Papier einen Weg im Mittelgang und die Stufen hinauf. Gegen Ende des Wegs sind in 20 Steinen Lautsprecher eingearbeitet, aus denen auf Knopfdruck jeweils eine Originalstimme von dem Besitzer einer Galerie, eines Cafés, eines Kunstprojekts oder einer sozialen Einrichtung zu hören ist. Zudem sind erst vereinzelt, dann vermehrt farbige Erkennungsmerkmale zu sehen. Sie leuchten, bilden am Ende ein buntes Mosaik und zeigen, wie mit Kreativität, Willen und Mut aus einem grauen Stadtteil ein bunter wird.

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Beispiele aus den Interviews


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Lautsprecher, Module, handgeschöpftes Papier, Kabel